Kranker Mitarbeiter in den Niederlanden
Deutscher Arbeitgeber mit Mitarbeitern in den Niederlanden? Das müssen Sie zum Thema Krankheit wissen (2 Jahre Lohnfortzahlung & Wiedereingliederungspflicht)
Arbeitgeber in den Niederlanden haben sehr viele Verpflichtungen im Hinblick auf die Betreuung kranker Mitarbeiter und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Erfahren Sie, was passieren kann, wenn Sie darüber nicht informiert sind, und warum die Lohnbuchhaltung und die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nicht ausreichen, um Sie vor den Risiken zu schützen.
Kranke Mitarbeiter in den Niederlanden?
Kein ärztliches Attest, aber viele Verpflichtungen!
Wissen Sie, was zu tun ist, wenn Ihre niederländischen Mitarbeiter krank werden? Laden Sie diese Informationsbroschüre herunter und erfahren Sie, worauf Sie achten müssen!
Die Einstellung lokaler Mitarbeiter in den Niederlanden
Planen Sie, in den Niederlanden Mitarbeiter fest oder befristet einzustellen? Dann stellen Sie sicher, dass Sie über Ihre Pflichten gut informiert sind.
Wir haben die wichtigsten Themen für Sie zusammengestellt. Klicken Sie hier für weitere Informationen:
Mitarbeiter in den Niederlanden einstellen >Im Krankheitsfall unterscheiden sich die Richtlinien in Deutschland und den Niederlanden enorm. In Deutschland sind Sie es gewohnt, dass Arbeitnehmer im Krankheitsfall ein ärztliches Attest einreichen. In den Niederlanden ist es jedoch anders: Kein Hausarzt stellt ein Attest aus. Der Arbeitnehmer meldet sich einfach selbst bei seinem Arbeitgeber krank. Danach hat der Arbeitgeber die Aufgabe, in Absprache mit dem Betriebsarzt oder dem „Arbodienst“ („Arbeitsschutzdienst“), den Krankheitsverlauf zu begleiten.
Zudem ist es in den Niederlanden der Arbeitgeber, der während der ersten zwei Jahre das Gehalt seines Arbeitnehmers weiterzahlt. Dem steht keine Erstattung durch den Staat oder die gesetzliche Krankenkasse gegenüber; der Arbeitnehmer erhält in diesem Zeitraum keine Sozialleistungen.
Die niederländische Regierung hat das System der Krankengeldleistungen privatisiert. Das bedeutet, dass nun die Arbeitgeber für die Lohnfortzahlung und die Wiedereingliederung ihrer Mitarbeiter verantwortlich sind. Die Folgen für Arbeitgeber, die sich nicht an die entsprechenden Vorschriften halten, sind erheblich.
Was kann schiefgehen ?
Angenommen, Sie haben Ihre Lohnbuchhaltung an einen regulären Payroll-Anbieter ausgelagert, der für Sie die monatlichen Meldungen vornimmt und die Lohnabrechnungen erstellt.
In diesem Fall sollten Sie berücksichtigen:
- dass sich viele Lohnbuchhaltungs-Dienstleister auf die gesetzlichen Verpflichtungen ihres Fachgebiets beschränken
- dass ein Arbeitsschutzdienst und eine Ausfall- bzw. Krankengeldversicherung in den Niederlanden kein Standardbestandteil der Lohnbuchhaltung sind
Einige Payroll-Anbieter würden zwar versuchen, ihre Kunden bei einem Versicherer und einem Arbeitsschutzdienst unterzubringen, müssten jedoch in der Regel feststellen, dass dies ohne Niederlassung in den Niederlanden nicht möglich ist.
Die Risiken im Überblick, falls Sie neben der Lohnbuchhaltung folgende Angelegenheiten nicht regeln:
- Der von Ihnen über einen Zeitraum von 104 Wochen weitergezahlte Lohn wird nicht erstattet.
- Auch die Arbeitgeberkosten, darunter Sozialversicherungsbeiträge, Fahrzeugkosten und Pensionskosten, werden nicht erstattet.
- Bei fehlender Betreuung durch einen Arbeitsschutzdienst – mit dem Risiko, dass die Wiedereingliederungsakte unvollständig bleibt – besteht die Gefahr, dass sich die Lohnfortzahlungsdauer um ein drittes Jahr verlängert.
- Je nach Ursache der Arbeitsunfähigkeit können Sie als Arbeitgeber verpflichtet sein, einen Schadensersatz an ihren Mitarbeiter zu leisten. Dies kann beispielsweise eine Ergänzung zu den Sozialleistungen und/oder bauliche Anpassungen im Wohnhaus Ihres Mitarbeiters betreffen.
Wie können wir Ihnen helfen?
Bei Interfisc sorgen wir dafür, dass Sie wissen, was zu tun ist, wenn Ihr niederländischer Mitarbeiter krank wird. In den folgenden Artikeln erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, um Probleme zu vermeiden:
- Krankengeld in den Niederlanden: Lohnfortzahlungspflicht & Krankengeldversicherung >
- Verpflichtung der Arbeitgeber zur Wiedereingliederung & Betreuung bei Arbeitsausfällen >
- Oder laden Sie sich unser Faktenblatt herunter: Kranke Mitarbeiter in den Niederlanden? Kein ärztliches Attest, aber viele Verpflichtungen!
Unser Rat? Warten Sie nicht, bis es zu spät ist, sondern ergreifen Sie von Anfang an die richtigen Maßnahmen! Nehmen Sie gleich heute Kontakt mit uns auf!
Die Einstellung lokaler Mitarbeiter in den Niederlanden
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Bereits seit 1972 ist Interfisc auf die grenzüberschreitende Personalverwaltung sowie Lohn- und Gehaltsbuchführung spezialisiert: in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. In unsere Niederlassungen in den Niederlanden und Belgien arbeiten wir mit einem internationalen Team aus ca. 45 engagierten, kompetenten, verantwortungsbewussten Mitarbeitern.
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Kranker Mitarbeiter in den Niederlanden
Employer of Record (EOR) in België: wat betekent het uitleenverbod voor internationale werkgevers?
Wanneer een organisatie internationaal wil uitbreiden, klinkt een Employer of Record (EOR) vaak als een aantrekkelijke oplossing. Een EOR neemt de juridische werkgeversrol over, zodat u zonder lokale entiteit toch snel personeel kunt aannemen in het buitenland. Maar hoe werkt dit in België, een land waar werknemers uitlenen aan strikte regels is onderworpen? En wat betekent de recente beslissing van de Vlaamse administratie, waarin EOR‑diensten worden aangemerkt als uitzendarbeid?
In dit artikel zetten we de belangrijkste aandachtspunten op een rij, zodat u precies weet waar u rekening mee moet houden wanneer u lokaal personeel in België heeft of zoekt.
Wat is een Employer of Record (EOR)?
Een EOR is een partij die juridisch werkgever wordt van uw werknemer in het buitenland. De EOR:
- neemt de werkgeversverplichtingen over, zoals loonbetaling, sociale zekerheid, arbeidsvoorwaarden en contractbeheer;
- terwijl ú materieel leiding en toezicht houdt over de werknemer.
Daarmee lijkt een EOR‑constructie op payroll en payrolling, maar toch zijn er belangrijke verschillen. In eerdere berichten gingen wij al in op het onderscheid tussen payroll en payrolling, met name in relatie tot de Nederlandse situatie.
Deze berichten vindt u hier:
👉 https://www.interfisc.com/wat-is-het-verschil-tussen-payroll-en-payrolling/
👉 https://www.interfisc.be/werknemers-in-nederland/
Het uitleenverbod in België: een cruciaal uitgangspunt
België kent al jarenlang een uitleenverbod. Dat verbod houdt in dat:
- een werkgever zijn werknemers niet mag uitlenen aan een andere organisatie;
- en dat de organisatie die leiding uitoefent over de werknemer ook de formele werkgever moet zijn.
Uitzonderingen hierop zijn alleen toegestaan wanneer de constructie binnen de wet valt, zoals bij uitzendarbeid via erkende uitzendkantoren.
Dit maakt België complex in vergelijking met een land als Nederland, waar EOR‑diensten (vooralsnog) minder strikt worden beoordeeld.
Vlaamse administratie: “EOR’s zijn uitzendkantoren”
De Vlaamse administratie heeft formeel vastgesteld dat partijen die een Employer of Record‑dienst aanbieden, feitelijk uitzendactiviteiten uitvoeren.
Dat betekent dat een EOR in België voortaan moet voldoen aan dezelfde regels als een uitzendkantoor, zoals:
- het verkrijgen van een uitzendlicentie per gewest (Vlaams, Waals, Brussels);
- het naleven van Belgische uitzend- en arbeidsbemiddelingswetgeving;
- het toepassen van de sectorale regels die gelden voor uitzendkrachten;
- het respecteren van voorwaarden rondom terbeschikkingstelling.
Voor alle duidelijkheid volgen hieronder een aantal voorbeelden van situaties waarin uitzendarbeid in België toegestaan is:
- om tijdelijke vermeerdering van werk op te vangen
- om een werknemer te vervangen (bijvoorbeeld bij ziekte- of zwangerschapsverlof)
- 6 maanden, met het oog op een daaropvolgende vaste tewerkstelling etc.
Meer lezen: Uitzendarbeid | Federale Overheidsdienst Werkgelegenheid – Arbeid en Sociaal Overleg
Wat betekent dit voor u als buitenlandse werkgever?
Voor niet in België gevestigde organisaties die gebruik maken van een EOR in België heeft de beslissing van de Vlaamse administratie grote impact:
- Niet elke EOR mag actief zijn in België
Alleen EOR’s die voldoen aan de regels van een uitzendkantoor mogen nog personeel ter beschikking stellen. Veel internationale EOR‑diensten hebben deze erkenning (nog) niet.
- Risico op inbreuk op het uitleenverbod
Werkt u met een niet‑erkende EOR? Dan kan dit leiden tot:
- administratieve sancties;
- aansprakelijkheid voor loon- en arbeidsvoorwaarden;
- mogelijke strafrechtelijke gevolgen bij structurele overtredingen.
- Alternatieven voor de EOR-constructie
Wanneer een EOR niet aan de Belgische eisen voldoet, zult u een andere oplossing moeten zoeken:
- Zelf de werknemer in dienst nemen (dit is heel goed mogelijk, ook zónder vestiging in België)
- met alle beperkingen rondom uitzendarbeid van dien
Conclusie: een EOR in België vraagt om extra voorzichtigheid
Hoewel de Employer of Record‑constructie in veel landen een handige oplossing is voor internationale groei, ligt dit in België heel anders. Door het uitleenverbod en de recente classificatie van EOR’s als uitzendkantoren mogen alleen erkende partijen deze rol vervullen. Ook is uitzendarbeid aan strenge voorwaarden onderworpen waardoor de EOR in veel situaties simpelweg géén stabiele oplossing biedt.
Hoe kunt u met een gerust hart Belgische werknemers in dienst nemen?
Interfisc biedt buitenlandse bedrijven de mogelijkheid om, mét of zónder vestiging in België, zélf een dienstverband aan te gaan met hun lokale medewerkers in België. Ook kunnen zij zich verzekeren tegen alle genoemde risico’s en treden zij zelf op als werkgever, terwijl Interfisc als sociaal mandataris de administratieve werkzaamheden uit handen neemt. Naast de verplichtingen rondom de reguliere salarisadministratie en de meest gebruikelijke verzekeringen biedt Interfisc bovendien een oplossing voor de aanvullende zaken waar je in België mee te maken krijgt. Het gaat dan bijvoorbeeld om in België gebruikelijke employee benefits en de verplichte aansluiting bij een Dienst voor Preventie en Bescherming op het Werk (DPBW).
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und Großbritannien
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