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Entsendung in die Niederlande? Ab dem 1.März 2020 gilt eine Meldepflicht!

Fast vier Jahre nach dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Arbeitsbedingungen bei der Entsendung von Arbeitnehmern innerhalb der europäischen Union, dem WagwEU, tritt auch der letzte Teil dieses Gesetzes nun in Kraft: eine Meldepflicht, wie wir sie auch in den Nachbarländern kennen.

Was bedeutet das?

Die Richtlinien gelten für ausländische Arbeitgeber (auch Selbständige), die vorübergehend Arbeitnehmer in die Niederlande entsenden, um grenzüberschreitende Dienstleistungen zu erbringen. Ausgangspunkt dieses Gesetzes ist, dass für diese Arbeitnehmer eine Anzahl grundlegender Arbeitsbedingungen gelten und in manchen Fällen sogar der geltende CAO (Manteltarifvertrag) Anwendung findet.

Ein wichtiger Teil des WagwEU ist die Meldepflicht vor Aufnahme der Tätigkeiten.

Wie sieht es aus mit der Meldepflicht in den Niederlanden?

Ab dem 1.März 2020 müssen grenzüberschreitende Tätigkeiten beim “ Meldloket WagwEU”, einem Online-System der niederländischen Behörde, gemeldet werden.
Dieses System wird jedoch bereits ab dem 1. Februar im Betrieb sein.

Ein ausländischer Arbeitgeber muss auf jeden Fall folgende Angaben melden:

  • die Identitäts des Melders
  • die Unternehmensdaten
  • die Kontaktperson im Sinne von Artikel 7 des WagwEU
  • die Identität des Kunden/Auftraggebers
  • den Sektor, in dem die Aktivitäten in den Niederlanden durchgeführt werden
  • die Adresse des Einsatzortes
  • die voraussichtliche Dauer der Tätigkeiten
  • die Identität der für die Lohnzahlung zuständigen Person
  • die Identität von Arbeitnehmern, die in den Niederlanden arbeiten werden
  • das Vorhandensein einer A1-Erklärung oder eines anderen Belegs, aus dem hervorgeht, dass Sozialabgaben für den/die Arbeitnehmer gezahlt werden, wegen des Beitrags der anwendbaren Sozialversicherungsregelung.

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Tipp: Überprüfen Sie vorab, ob Sie für die betroffenen Mitarbeiter Lohnsteuer oder Sozialabgaben in den Niederlanden zahlen müssen! Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen über die Grundregeln bei grenzüberschreitendem Arbeiten und internationaler Entsendung.

Sie haben Fragen zur Entsendung in andere Länder? Dann werfen Sie einen Blick auf den Länderleitfaden auf unserer Website oder kontaktieren Sie einen unserer Berater Ewold Bom oder Francesco Monteiro, sie stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

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In unserem Newsletter „Internationale HR- & Payroll-Angelegenheiten“ informieren wir Sie mehrmals im Jahr über Entwicklungen im Bereich grenzüberschreitendes Arbeiten und Arbeitgeberverpflichtungen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Italien.

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Bereits seit 1972 ist Interfisc auf die grenzüberschreitende Personalverwaltung sowie Lohn- und Gehaltsbuchführung spezialisiert: in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. In unsere Niederlassungen in den Niederlanden und Belgien arbeiten wir mit einem internationalen Team aus ca. 45 engagierten, kompetenten, verantwortungsbewussten Mitarbeitern. 

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