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Ende der Corona-Fördermaßnahmen in den Niederlanden

 

Ende der Corona-Fördermaßnahmen in den Niederlanden

Am 1. Oktober 2021 laufen nach etwa anderthalb Jahren die meisten Corona-Fördermaßnahmen in den Niederlanden aus, darunter die NOW-Loonkostensubsidie (ca. Kurzarbeitergeld), die Uitstelregeling voor belasting (Steuerstundungsregelung) und der Zuschuss zu den Fixkosten namens TVL. Einige Maßnahmen, die sich auf die Lohnbuchhaltung auswirken, werden jedoch verlängert, z.B. die unversteuerte Reisekostenvergütung.

Reisekostenvergütung und Besteuerung von Grenzgängern?

Die vorübergehend erleichterte steuerfreie Reisekostenvergütung bleibt vorerst bis zum 1. Januar 2022 in Kraft. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber bestehende Reisekostenpauschalen noch bis zum 1. Januar 2022 unversteuert erstatten kann, sofern er sie vor dem 13. März 2020 genehmigt hat.

Außerdem erörtern die Niederlande, Belgien und Deutschland die Möglichkeit, die Vereinbarungen über die Besteuerung von Grenzgängern bis zum 1. Januar 2022 fortzusetzen. Zu einem früheren Zeitpunkt war vereinbart worden, dass Arbeitstage, die normalerweise im Land der Beschäftigung besteuert werden, dort auch weiterhin besteuert werden dürfen. Daran ändert sich auch dann nichts, wenn der Arbeitnehmer nicht ins Land der Beschäftigung reisen darf und deshalb seine Arbeitstage im Land des Wohnsitzes verbringt. Diese Regelung gilt allerdings nur dann, wenn die Ursache Covid-19 ist. Mit anderen Worten: Der Salary-Split, also die Gehaltsaufteilung, darf weiterhin wie vor der Covid-19-Krise angewendet werden. Es ist jedoch wichtig, einen Kalender zu führen, aus dem hervorgeht, in welchem Land Ihr Mitarbeiter gearbeitet hat bzw. gearbeitet hätte. Dies war auch bereits vor Covid-19 der Fall.

Rückkehr zur Normalität

Arbeitgeber, die nach dem 1. Oktober 2022 in Schwierigkeiten geraten, können unter bestimmten Voraussetzungen wie zuvor auf die Arbeitszeitverkürzung (Werktijdverkorting, WTV) zurückgreifen, die vorübergehend durch die Förderung NOW-Loonkostensubsidie „ersetzt“ wurde.

Quelle: Nieuwsbericht Rijksoverheid vom 30.08.2021

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Publicatiedatum: 14 /09 /2021