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Insolvenzgeldumlage – Arbeitgeberbeitrag zur Firmeninsolvenz

 

Insolvenzgeldumlage – Arbeitgeberbeitrag zur Firmeninsolvenz

2014 hat die Deutsche Rentenversicherung nach einem jahrelangen Verfahren endlich den Standpunkt von Interfisc übernommen, dass Unternehmen ohne eine tatsächliche Niederlassung in Deutschland von der Zahlung der so genannten Insolvenzgeldumlage befreit werden.
Die deutschen oder unter Bedingungen in Deutschland tätigen Mitarbeiter behalten jedoch ihren Anspruch auf Insolvenzgeld. Das bedeutet kurzum eine erhebliche Einsparung an Lohnkosten und eine Verringerung des Verwaltungsaufwands. Stärker noch, die bereits zuvor abgeführten Beträge wurden damals all unseren Kunden zurückerstattet.

Der Hintergrund dieser Abgabe ist, dass die Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2009 durch die steigende Zahl an Insolvenzen mit einem Defizit von 1 Milliarde Euro durch Auszahlung des so genannten Insolvenzgelds konfrontiert wurde.
Mit dem Insolvenzgeld werden bei einer Insolvenz die Gehälter drei Monate weitergezahlt. Um diese riesige Lücke decken zu können, hat man beschlossen, die Insolvenzgeldumlage bei Unternehmen zu erheben, aber für die meisten unserer Kunden galt dieser Beitrag nicht, da sie keine tatsächliche Niederlassung in Deutschland haben.
Seit 2017 ist der Beitrag 0,9%. (2016 war das 0,12%).

Durch eine Entscheidung im Juni 2017 der Deutschen Rentenversicherung wird dieser Beschluss zurzeit angefochten und womöglich zurückgenommen.
Das würde bedeuten, dass die Insolvenzgeldumlage nachträglich für Unternehmen ohne eine tatsächliche Niederlassung in Deutschland gilt.
Wir arbeiten daran, die notwendigen Informationen zu sammeln und werden Sie unterrichten, sobald wir über weitere Informationen verfügen.

>> Lesen Sie unsere vorherige Ankündigung zu diesem Thema
>> mehr über Deutschland Lesen Sie hier

Publicatiedatum: 01 /09 /2017