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Arbeitsrecht bei grenzüberschreitendem Arbeiten

 

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Wenn Ihr Personal im Ausland tätig ist, sollten Sie über das Arbeitsrecht bei grenzüberschreitendem Arbeiten Bescheid wissen

Arbeitgeber stützen ihre Vereinbarungen mit grenzüberschreitend tätigen Arbeitnehmern oft auf die Vorschriften, die in dem Land gelten, in dem sie selbst ihren Firmensitz haben. Theoretisch ist das erlaubt. Wenn der Arbeitnehmer jedoch in einem anderen Land arbeitet, haben einige dort geltende Regelungen für z.B. Kündigung, Krankheit und Arbeitszeit (verbindliche Vorschriften) Vorrang.

Darüber hinaus gelten im Falle einer Entsendung oft zusätzliche Regelungen, die unabhängig von den individuellen Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind.

  • Meldepflicht
    Der Arbeitgeber muss vorab eine offizielle Meldung darüber einreichen, wo, wann und mit welchen Arbeitnehmern er im Ausland tätig ist..
  • Ernennung eines Ansprechpartners im Ausland
    Der Arbeitgeber muss eine Kontaktperson im Arbeitsland benennen, die sich an die Behörden wenden kann und die als Ansprechpartner fungiert. In einigen Ländern (z.B. Frankreich) muss diese Kontaktperson die Landessprache sprechen.
  • Datendossier am Arbeitsplatz
    Bestimmte Dokumente wie Gehaltsabrechnungen und Arbeitszeiterfassungen müssen am Arbeitsplatz im Ausland vorhanden sein.

Die Verpflichtungen, die im Falle einer Entsendung erfüllt werden müssen, sind in jedem Land unterschiedlich, obwohl sie sich aus EU-Vorschriften ergeben. Hier finden Sie weitere Informationen für bestimmte Länder. Dort finden Sie auch die Kontaktdaten eines Partners, der Sie auf Ihrem Weg unterstützen kann.